Der mittelalterliche Mensch ist nicht nur ein sprechender und hörender, sondern auch ein sehender und fühlender Mensch. Die mittelalterliche Kultur ist somit gerade auch eine eminent multimediale, die sämtliche Sinne des Menschen anspricht. Insbesondere ist hier auf die Bildlichkeit hinzuweisen, die zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit eine vermittelnde Rolle einzunehmen vermag: Da sich das Sehen sowohl äußerlich auf visuelle Reize wie Dinge oder Bilder bezieht, als auch innerlich auf Vorstellung und Erinnerung beruhen kann, ist Bildlichkeit sowohl im Bildmedium selbst (gemaltes Bild) wie auch in der mündlichen Rede und im schriftlichen Text (Bildhaftigkeit der Rede, Metapher, Allegorie, Exempel usw.) präsent. Ziel des MüBiSch-Forschungsprojekts ist demnach, die Beziehungen zwischen Mündlichkeit, Bildlichkeit und Schriftlichkeit in der mittelalterlichen Kultur zu erforschen.

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Aktuelles

20. Dezember 2010
Der Sammelband zur MüBiSch-Tagung "Die Predigt im Mittelalter zwischen Mündlichkeit, Bildlichkeit und Schriftlichkeit" (September 2008, Genf) ist erschienen. >> Mehr

Der Sammelband zur Freiburger Tagung "Lesevorgänge. Prozesse des Erkennens in mittelalterlichen Texten, Bildern und Handschriften" (NFS Mediality, Teilprojekt B.2), ist erschienen. Der Band enthält einen Aufsatz von René Wetzel zu den Engelberger Predigten. >> Mehr

     
             
 

Credits · Webmaster · Updated : 20.12.2010

     

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